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Entdecken Sie Transilvanien!

Vor dem majestätischen Hintergrund der Karpaten, am Ende einer Straße, wo der Wind durch die Wälder weht, liegt das kleine Dorf Cund. Die Häuser mit lebendigen Farben gestrichen, wirkt es wie ein verborgenes Juwel. Über die Jahrhunderte hat die Gegend deutsche, rumänische und ungarische Traditionen aufgesaugt - das Resultat ist eine faszinierende Mischung der Kulturen, sichtbar in der Architektur der traditionellen Häuser und vor allem der sächsischen St. Nikolaus Kirche. Wenn Sie Natur lieben, werden Sie im Frühling auf Ihren Ausflügen wilde Orchideen und Narzissen vorfinden, im Sommer kreisen verschiedene Greifvögel vor dem blauen Himmel, im Herbst können Sie Trüffel suchen und im Winter bieten sich die schneebedeckten Hügel und Berge für Abenteuer an.
1141
1332
1500
1906
1918
1945
1994
2013
1141

Die Kolonisierung der Deutschen beginnt mit König Geza II von Ungarn (1141-1162). Über Jahrhunderte war die Hauptaufgabe der deutschen Siedler die Verteidigung der süd-östlichen Grenze des Königreichs Ungarn. Die Kolonisierung währt bis zum Ende des 13. Jahrhunderts.

1332

Erste urkundliche Erwähnung des sächsischen Dorfes „Reussdorf“ (der deutsche Name von Cund)

1500

Die St. Nikolaus Kirche wird im 15. Jahrhundert erbaut

1906

Die handbemalte Kassettendecke der St. Nikolaus Kirche, eine Tradition, die in vielen sächsischen Kirchen zu finden ist, wird (leider) durch eine Betodecke ersetzt

1918

Mit dem Vertrag von Trianon wird Transilvanien Teil von Rumänien. Die Siebenbürger Sachsen, gemeinsam mit anderen deutschsprachigen Gruppen, werden ein Teil der deutschen Minderheit

1945

Nach dem 2. Weltkrieg steigt die Bevölkerungszahl unter den Siebenbürger Sachsen stark an. Der Prozess der Auswanderung hält während der Ceaucescu-Zeit an und die überwiegende Mehrheit der Siebenbürger Sachsen lebt heute in Deutschland. Nur wenige Siebenbürger Sachsen leben heute noch in Rumänien - etwa 6000 leben gemäß der letzten Volkszählung heute in Rumänien.

1994

Die Siebenbürger Sachsen aus Cund wandern überwiegend zwischen 1990 und 1994 überwiegend nach Süddeutschland aus. Von den 200 Siebenbürger Sachsen, die 1994 noch in Cund lebten, leben heute noch 3 im Dorf.

2013

Die Restaurierung der St. Nikolaus Kirche beginnt auf Initiative von Karin und Klaus Schäfer, mit Unterstützung privater und kirchlicher Spender und wird hoffentlich 2017 fertig gestellt werden können!